Gruppe 3

Leiterin: Christiane Poimer

Altersstufe: 5-6 Jahre

Zeit: Donnerstag, 15:30 - 16:30

Konzept:

Die Kindergartenkinder sollen ermutigt werden, ihr meist nur in der Familie gebrauchtes Deutsch in einem anderen Kontext anzuwenden und dies mit der Zeit als selbstverständlich zu empfinden. Der Zugang zur Sprache, zu Bildern und Kinderbüchern und vor allem zu verschiedenen Themen wie Essen und Trinken, Urlaub und Reisen, Familie und Freunde, Feste und Traditionen, Gesundheit und Krankheit etc. erfolgt in einer offenen und kommunikativen Atmosphäre. Die Heranführung an Buchstaben und Lautsystem sowie der vorbereitende Schriftspracherwerb wird durch Spiele, Basteln, Singen und Bewegung unterstützt.

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16. STUNDE, 8.6.2017

Da Hanička heute ihre (Stoff-)Ratte in den Unterricht mitbrachte, begannen wir die Stunde mit der Erzählung "Der Rattenfänger aus Hameln". Während ich erzählte, modellierten die Kinder die Stadt Hameln aus Plastilin. Wir stellten auch kleine Ratten her und spielten die Geschichte mit den Knetfiguren nach.
Danach überlegten wir uns in einem kurzen Spiel den Unterschied zwischen Stadt- und Landleben sowie deren Vor- und Nachteile. Die modellierten Gebäude stellten wir sodann auf den Verkehrsteppich und lotsten ein Auto mit Worten zu den gewünschten Gebäuden. Dann vervollständigten wir unsere Plastilin-Stadt mit unterschiedlichen Lego-Steinen und bereits vorhandenen Lego-Bauten. Anschließend schickten wir zwei Plastilin-Touristen durch die Stadt, die Kinder waren ihre Führer.

15. Stunde, 1.6.2017

Das Wetter veranlasste uns, die heutige Stunde dem Thema Sommer zu widmen. Im Anschluss an die Vorwoche überlegten wir, welche Farben der Sommer hätte und was für ihn typisch sei..
Dazu spielten wir einige Spiele (z.B. eine sommerliche Anlehnung an "Es fliegt, es fliegt").
Dann "packten wir unseren Koffer" für unseren Ausflug ins Schwimmbad. Anschließend verglichen wir dessen Inhalt mit dem von mir mitgebrachten Koffer und lasen eine Mitmachgeschichte, in der all die im Koffer verpackten Dinge vorkamen.

14. Stunde, 25.5.2017

In der heutigen Stunde versuchten wir, die wunderschönen Frühlingsfarben ins Klassenzimmer zu holen. Dazu spielten wir "Ich seh, ich seh, was du nicht siehst..." und ein Farb- und Formen-Domino, bei dem die Kinder die Bezeichnungen für Formen (Dreieck, Quadradt, Rechteck, Kreis) lernten. Wir lasen und spielten die Geschichte "Der alte Zauberer farbenfroh" von Marianne Tölle und lernten durch das "Farbenbuch" von Hervé Tullet, wie man Farben mischt und mit ihnen spielt. Das allen bekannte Lied "Grün, grün, grün" brachte noch ein bisschen Musik in die Stunde. In den letzten fünf Minuten machten sich dann die großen Zauberer ans Werk und zauberten aus unterschiedlichen Farben (z.B. gelb und blau) plötzlich neue Farben (grün) - und alle waren erstaunt, wie leicht man zaubern kann.

13. Stunde, 18.5.2017

In der heutigen Stunde sind wir in das Land der Träume eingetaucht. Im Zentrum stand dabei das Buch "Valerie und die Gute-Nacht-Schaukel" von Mira Lobe. Das Lesen des Buches kombinierten wir mit dem Lauschen des Hörspiels. Zu jeder Szene erarbeiteten wir uns den Wortschatz über die Bilder. Anschließend malten wir uns weitere Traumszenerien aus, in die Valerie hineinschaukeln könnte. Zum Schluss brachten die Kinder eigene Träume zu Papier.

12. Stunde, 11.5. 2017

 
Thema der heutigen Stunde war "Krank sein". Zu Beginn der Stunde nannten wir unterschiedliche Arzt-Utensilien. Dann machten sich die Kinder einen Spaß daraus, mich zu verarzten. Anschließend halfen die Kinder kräftig mit, das Häschen aus dem Buch "Tupfst du noch die Tränen ab?" (Jörg Mühle) zu heilen. Um die Heilungschancen des Häschens zu erhöhen, sangen wir schließlich auch "Häschen in der Grube". Anschließend durften die Kinder abwechselnd Arzt und Patient spielen und sich gegenseitig Spritzen verabreichen und Verbände anlegen.

11. Stunde, 4.5.2017

Heute machten wir eine Zauberstunde. Wir unterhielten uns über unsere Begegnungen mit Zauberern in Filmen, Büchern und im realen Leben. Ebenso tauschten wir uns über Zaubertricks aus, die wir entweder können oder gesehen haben. Wir probierten mehrere Zaubertricks auch aus. Einige gelangen, andere nicht. Dann lasen wir eine Geschichte über einen kleinen Zauberer, der die ganze Welt zauberte. Da dies ein schwieriges Unterfangen war, brauchte er dabei unsere tatkräftige Unterstützung. Zum Schluss versuchten wir auch Zaubersprüche zu reimen.

10. Stunde, 27.4.2017

Heute stand der Tagesablauf im Mittelpunkt der Stunde. Wir haben wichtige Verben, wie "aufstehen", "sich anziehen", "sich die Zähne putzen" wiederholt. Beim Erzählen übten wir auch temporale Satzverbindungen, wie "danach", "dann", "anschließend", und Ausdrücke, die den Zeitpunkt näher bestimmen (z.B. am Morgen, am Abend, zu Mittag, ...). Nachdem wir unseren eigenen Tagesablauf durchbesprochen und -gespielt hatten, brachte uns das Buch "Was macht die Katze in der Nacht?" von Katrin Wiehle dazu, uns den Tages- und Nachtablauf von Katzen näher anzusehen. Die Kinder waren von den Bildern so fasziniert, dass ich kaum zum Lesen kam. Das Vorlesen haben wir dann beim Zeichnen einer schlafenden Katze nachgeholt.

9. Stunde, 20.4.2017

In der heutigen Stunde beschäftigten wir uns mit dem Wetter. Zu Beginn benannten und ordneten wir Wetterkarten. Wir besprachen auch, in welcher Jahreszeit man welches Wetter zu erwarten hat. Sodann erfanden wir zu jeder Witterung Geräusche und machten daraus ein kurzes Ratespiel. Diese Geräusche begleiteten uns auch in einer Bewegungs-Geräusch-Geschichte. Dann spielten wir ein Brettspiel, bei dem die Kinder die unterschiedlichen Witterungen noch einmal benennen mussten. Zum Schluss lasen und besprachen wir die Geschichte "Der kleine Regentropfen" von Theresa und Brigitte Neubert. Um die Stunde doch mit Sonnenschein zu beenden, sangen wir das Lied "Liebe, liebe Sonne".

8. Stunde, 6.4.2017

Die bevorstehende Osterzeit nahmen wir zum Anlass die Arbeit der Osterhasen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir lasen dazu die Geschichte vom Hasenfranz (aus: "Die schönsten Geschichten vom Hasenfranz" von Ursel Scheffler), lösten zwei Osterrätsel und sangen das Lied "Die Osterhasen malen Ostereier an" von Detlef Cordes. Sodann malten wir auch selbst ein Osterei und gestalteten mit den gemalten Ostereiern ein Nest. Zudem sprachen wir über unterschiedliche Osterbräuche und übten intensiv Wörter, die mit Eiern zu tun haben: Eiweiß, Eigelb, ein Ei ausbrüten, aus einem Ei ausschlüpfen, etc.

7. Stunde, 30.3.2017

Zu Beginn der Stunde wiederholten wir noch einmal, wie ein Schmetterling entsteht. Die Entwicklung spielten wir mit einer Handpuppe nach und sangen dazu das Lied "Die Raupe frisst sich dick und satt". Anschließend schlüpften alle Kinder aus Eiern, wurden zu Raupen und entwickelten sich nach und nach zu Schmetterlingen, wobei das Lied immer wieder wiederholt wurde.
Danach sahen wir uns anhand einer Zeichnung die Entwicklung von Fröschen (Ei - Kaulquappe - Frosch) genauer an. Anschließend wurde den Kindern die Entwicklung in der Geschichte "Was glitzert, schwimmt und paddelt da?" noch einmal detaillierter erklärt. Gegen Stundenende bastelten wir noch einen Frosch aus Pappteller mit wundervoll langer Zunge.

6. Stunde, 23.3.2017

Den Frühlingsanfang nahmen wir zum Anlass, auch in unseren Stunden den Frühling einkehren zu lassen. Wir sprachen zunächst  über die vier Jahreszeiten und was für welche Jahreszeit typisch sei. Danach machten wir eine kurze Fantasiereise zu blühenden Blumenwiesen und besprachen das Heranwachsen eines Schmetterlings. Dazu bastelten wir einen Schmetterling aus Kaffeefiltern.

5. Stunde, 16.3.2017

Thema der Stunde war Obst. Da nur drei Kinder anwesend waren (von denen zwei relativ spät kamen), haben wir etwas improvisiert. Zu Beginn legten wir gemeinsam aus geschnipseltem Obst Mosaike und haben dabei über "Gott und die Welt" geplaudert. Wir wiederholten den Obsttellertanz von letzter Woche und rollten zum Apfelstrudel-Lied (https://www.youtube.com/watch?v=kntv8efs-YE) köstliche Apfelstrudel. Gegen Ende der Stunde spielten wir in Anlehnung an "Ich packe meinen Koffer" "Ich gebe in meinen Obstkorb...".

4. Stunde, 9.3.2017

In der heutigen Stunde sprachen wir über Nahrungsmittel. Wir erzählten uns gegenseitig von unserem Lieblingsessen und was wir so gar nicht mögen. Danach stellten wir fest, welche Nahrungsmittel gesund, welche weniger gesund sind und versuchten eine Ernährungspyramide mit Lebensmitteln auszulegen, je nachdem wie wertvoll diese für unsere Ernährung sind. Wir tanzten den Obsttellertanz und lernten anschließend das Fingerspiel "Fünf Finger und ein Apfel".

3. Stunde, 2.3.2017

Die heutige Stunde widmeten wir den Katzen: Zunächst versuchten wir anhand der Bilder zur Geschichte "Komm", sagte die Katze von Mira Lobe Hypothesen über den Verlauf der Geschichte aufzustellen. Anschließend lasen wir den Originaltext und spielten die Erzählung mit verteilten Rollen. Den Kindern machte es so großen Spaß, dass wir das Nachspielen 3x - immer mit unterschiedlicher Rolleneinteilung und jeweils anderen Lösungsmöglichkeiten - spielten. Zum Schluss tanzten und sangen wir den Katzentatzentanz von Fredrik Vahle.

2. Stunde, 23.2.2017

Da in der Woche zuvor nur zwei Kinder anwesend waren, machten wir zu Beginn der Stunde noch einige Kennenlern-Spiele. Diese verknüpften wir sodann mit dem Thema der Stunde: "Ich-bin-Ich." Dazu lasen wir die gleichnamige Geschichte von Mira Lobe und spielten sie mit selbstgebastelten Handpuppen nach. Anschließend machten wir uns darüber Gedanken, in welchen Lebensräumen die Tiere leben. Wir ließen wir im Raum unterschiedliche Lebensräume (Wasser, Erde, Luft) entstehen und teilten die Tiere aus der Geschichte zu. Weitere Tiere (und auch Dinge) wurden ergänzt.
Die Stunde wurde mit dem Spiel "Es fliegt, es fliegt..." bzw. "Es kriecht, es kriecht" und "Es schwimmt, es schwimmt" abgeschlossen.

1. Stunde, 16.2.2017

Da die Gruppen neu zusammengewürfelt wurden, stand im Zentrum der Stunde das gegenseitige Kennenlernen gekoppelt mit der Frage “Wer bin ich?”. Wir haben dazu einige Kreisspiele gespielt (z.B. “Mein rechter Platz ist leer”), das “Lied über mich” gesungen und dazu getanzt sowie die Körperteile und deren Funktionen besprochen. Leider waren nur sehr wenige Kinder anwesend. Ich freue mich auf ein Kennenlernen des Großteils der Gruppe nächste Woche und bin zuversichtlich, dass wir ein nettes Semester miteinander verbringen werden!

 

Sommersemester 2016 und Wintersemester 2016/17 mit Christine Pfau

 

Liebe Eltern,

ich möchte mich ganz herzlich für das Vertrauen, den Zuspruch und die Unterstützung bedanken (und  für die vielen Geschenke zum Abschied ebenso). Es waren drei schöne, lehrreiche und intensive Jahre bei  Bilingualis und  vor allem war es eine große Freude für mich, so wunderbare, lustige, kluge, liebenswerte und aufgeschlossene Kinder kennenlernen und begleiten zu dürfen, die allesamt das Abenteuer der Zweisprachigkeit miteinander teilen. Sie werden mir fehlen. Dass ich jetzt aufhöre, hat pragmatische Gründe und hängt auch ein bisschen mit dem Älterwerden zusammen.  Aber ich werde Bilingualis treu bleiben und wir werden uns sehen. Versprochen.

Eure/ Ihre

Christine


26.1.2017

Diese Stunde war ganz besonders. Die Kinder haben mir Bilder und Geschenke gegeben und wir haben gemeinsam über die Bilder gesprochen. Dann gab es ein paar Zuordnungsübungen (Germanismen im Tschechischen bzw. Wortähnlichkeiten wie Gurke - okurka etc.). Die kleine Raupe Nimmersatt  haben wir gelesen und zum Schluss wurde gespielt und getanzt. 


19.1.2017

- Gesprächsrunde - über Neuigkeiten berichten

- Ein Leporello zu den 12 Monaten basteln

- Spiel mit Musik: Eisscholle und Stopptanz

 

12.1.2017

- über das Wetter sprechen

- Jahreszeiten und Monate und dazu Spiele

- Monatsbilder ausschneiden und in der richtigen Reihenfolge aufkleben

- Bewegungs- und Wortspiele

5.1.2017

- Begrüßungsrunde

- Über Weihnachten und Silvester erzählen

- Tastspiel: Von einem Tuch abgedeckte Dinge werden ertastet und in eine Tabelle eingetragen. In der kommenden Stunde bitte nicht die Zettel vergessen - wir werden uns dann das Geschriebene genauer anschauen!

8.12.2016

- Weihnachtslieder singen

- Gedicht 'Advent, Advent'  wiederholen

- Basteln

1.12.2016

- Begrüßung und Erzählen

- über Weihnachten sprechen

- Gedicht lernen (Advent, Advent)

- Weihnachtslieder singen und dabei ein Bild ausmalen (Adventskranz)

 

24.11.2016

Themen und Aktivitäten

- über Neuigkeiten berichten

- Wiederholung 'ABC'

- Obstsorten bestimmen und zu den entsprechenden Anfangsbuchstaben legen (Notiz: hier war ich erstaunt, dass viele Kinder nicht wussten, wie die Obstsorten auf Deutsch heißen)

- Buchstabensuppe nach Vorgaben selbst kochen/schreiben (s Bild mit Teller und Besteck)

- Obstsorten-Memory

3.11.2016

Themen und Aktivitäten

Als Vorbereitung auf den Laternenumzug zum St. Martinstag am kommenden Donnerstag haben wir uns mit der Legende vom Hl. Martin beschäftigt (ich habe die Geschichte mit kleinen Figuren wie ein Mini-Theaterstück erzählt und immer wieder die Kinder ermutigt, Rückfragen, Kommentare, Ideen zu formulieren). Schließlich ging es um das große Thema 'Teilen' (was kann man alles teilen, was fällt mir leicht/schwer zu teilen?) und wir haben gemeinsam ein Brötchen und einen (!)  Riegel Kinderschokolade geteilt - verknüpft mit der Frage nach 'Gerechtigkeit'. Zum Schluß haben wir einen kleinen Laternumzug gemacht und Lieder gesungen.

20.10.2016

Themen und Aktivitäten

- Begrüßungs- und Kennenlernrunde für Lea

- Wiederholung 'ABC'

- Anfangsbuchstaben und Wörter, die spontan einfallen

- Pantomime in Paaren

- 'Buchstabensuppe' an der Tafel

- 'Buchstabensalat' als Spiel

 

13.10.2016

Themen und Aktivitäten

- Begrüßung und Austausch von Neuigkeiten

- Spiel: Wo ist der Schlüssel?

- Herbstverse mit Bewegung

- ABC-Puzzle legen und anschließend das ABC in die richtige Reihenfolge bringen

- Buchstabenbaum (A-Blatt): Die Kinder malen Buchstaben mit einer vorgegebenen Farbe an, zählen sie und vergleichen mit den anderen

 

22.9.2016

Themen und Aktivitäten

- Die Jahreszeit 'Herbst'

- Schlangenlinien nachspuren (Schreibübung)

- Kastanien-Wettspiele und eine Kastanienschlange gemeinsam legen

- Herbstgeschichten: ein Bild nach Vorgaben ausmalen

 

8.9.2016 und 15.9.2016

Themen und Aktivitäten

In den ersten beiden Stunden wurden Kennenlernspiele gespielt, damit die Kinder ihre Hemmungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und eine Grundlage für den 'Deutschunterricht' geschaffen wird. Die Kinder haben etwas von sich erzählt, wir haben über die Sommerferien gesprochen und darüber, was sie gerne mögen.

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16.6.2016

Themen und Aktivitäten

In dieser letzten Stunde vor dem Sommerfest und den Sommerferien haben wir Folgendes gemacht:

- Über die Ferien und Urlaubsziele sprechen

- Lernplakat 'Tier-ABC'

- Schreibtraining: Tiere von A-Z aufschreiben und mit dem Wörterbuch korrigieren

- Tierpantomime

 

 

9.6.2016

Themen und Aktivitäten

- Gesprächskreis: Neuigkeiten

- Ankündigung des Sommerfestes und Vorschläge für Spiele sammeln

- Über die Sommerferien sprechen

- Was packe ich alles in meinen Koffer?

Wiederaufnahme des 'Moldau-Projektes'

  1. Wiederholung der Lautbilder (die warme und die kalte Quelle, die Bauernhochzeit etc.)
  2. Aus dem Kopf die lllustrationen aus dem Kinderbuch 'Die Moldau' in die richtige Reihenfolge legen und beschreiben
  3. In Gruppenarbeit Textbausteine lesen, richtig anordnen und aufkleben (anschließende Kontrolle mittels des A-Blattes)
  4. Gegenseitiges Vorlesen
  5. Tanz und Bewegung zur Musik

Lernziel

Das kleine 'Moldau-Projekt' sollte auf verschiedenen Ebenen den Kindern die Musik näher bringen. Dazu wurden ihre Sinne angeregt und im Einklang von Hören-Sehen-Sprechen-Malen-Lesen-Tanzen über einen längeren Zeitraum hinweg ein 'kompaktes' Wahrnehmungsfeld geschaffen.

 

2.6.2016

Themen und Aktivitäten

Die Kinder haben im Anschluß an die letzten beiden Stunden noch einmal die 'Moldau' gehört und nun die einzelnen Etappen des Flußverlaufes auf einem Arbeitsblatt gemalt (nachdem sie zuvor die kopierten Buchillustrationen in die richtige Reihenfolge gelegt haben und somit eine Orientierung hatten).

26.5.2016

Vorab: Die Lehrerin der Klasse, in der unsere Stunde stattfindet, hat uns einen Brief hinterlassen, in dem sie darum bittet, dass nichts abhanden kommt und die Klasse in einem ordentlichen Zustand verlassen wird. Wir geben uns große Mühe, aber manchmal fallen aus den Tischen Papiere und wir sortieren sie nicht immer richtig ein. Ich kann auch nicht ganz  überblicken, ob die Kinder nicht etwas aus der Ablage versehentlich 'entwenden'. Ein Junge vermisst nun einen Holzstift vom Feuerwehrmuseum Stach. Er war wohl sehr traurig. Liebe Eltern, BITTE kontrolliert, ob sich dieser Stift nicht zufällig in einem Federmäppchen wiederfindet!

Vielen Dank!

Themen und Aktivitäten

- die Kinder haben gemeinsam einen Brief an die Klassenlehrerin Frau Malá geschrieben, in dem sie sich für die entstandenen Probleme entschuldigt haben. Dazu mussten sie mir zunächst den Brief der Lehrerin übersetzen und dann darüber nachdenken, was sie schreiben. Das war eine sehr produktive Phase - gerade auch in Hinblick auf die 'Bersetzungsfähigkeit' der Kinder!

- Gruppengespräch: Was habt ihr erlebt?

- Simon hielt ein kleines Referat über Vulkane

- Wiederaufnahme des Themas von  der letzten Woche: Die 'Moldau'

- Was macht ein Dirigent? Was ist ein Konzert? Wo finden Konzerte statt?

- Wortschatzwiederholung

- A-Blatt: Instrumente benennen und zuordnen

- Musik hören

Lernziel

Die Kinder sollen über eine Phase von drei Stunden das Thema 'Moldau' von verschiedenen Aspekten aus betrachten (Instrumentenkunde, Musikwahrnehmung und Versprachlichung). In der nächsten Stunde werden Schreibübungen folgen.

19.5.2016

Themen und Aktivitäten

Die berühmte und in Deutschland gleichermaßen bekannte wie beliebte ‚Moldau‘ von Friedrich Smetana stand im Zentrum dieser Stunde. Welche Flüsse kennen die Kinder? Wo entspringt ein Fluss und welche Assoziationen verbinden die Kinder mit dem Wasser? Die Fragen leiteten die Stunde ein. Dann haben wir uns einen Flusslauf angeschaut und Wort-Bild-Karten angelegt. Im nächsten Schritt wurde die ‚Moldau‘ von Smetana eingeführt und über die Vertonung und verschiedenen Instrumente, zu denen es Bilder gab, gesprochen. Schließlich haben wir Illustrationen zur ‚Moldau‘ an den Fluss gelegt, über die Tätigkeit eines Dirigenten gesprochen und am Ende der Stunde haben sich die Kinder auf den Teppich gelegt, die Augen geschlossen und den Anfang der Sinfonie gehört.

Lernziel

Die Kinder sollen den Wortschatz rund um das Thema Fluss lernen und am Beispiel der Illustrationen zur ‚Moldau‘ darüber sprechen können, welche wechselnden Landschaften und Lebensformen am Fluss zu finden sind. Mithilfe der Musik sollte eine sinnliche Verstärkung initiiert werden.

Die ‚kleine Instrumenten-Kunde‘ wird am kommenden Donnerstag wieder aufgenommen und am Beispiel der ‚Moldau‘ vertieft werden.


12.5.2016

Themen und Aktivitäten
 
1) Zunächst haben wir einen Ausflug in den Wald simuliert , mussten Sümpfe durchwaten, Bäche überqueren, vor Füchsen davonlaufen, Mücken vertreiben, haben uns schlieBlich verlaufen und mussten gerettet werden. (Die Ideen der Kinder, was einem bei einem Waldausflug noch alles passieren koennte, überstürzten  sich  bei dieser körperlich sehr anstrengenden Aktivität.)
2) Lied: "Auf dem Waldwunderweg" (Fredrik Vahle). Wir machten uns Gedanken darüber, was man im Wald alles machen kann. SchlieBlich filterten wir Wörter mit dem Anfangsbuchstaben "w" aus dem Lied heraus. Weitere Wörter, die mit "w" beginnen, wurden hinzugefügt und auf die Tafel geschrieben.
3) Zuletzt versuchten wir, zusammengesetzte Substantive mit dem Wort "Wald" zu bilden.

Lernziel
 
- Wortschatzerweiterung zum Thema Wald
- Zusammengesetzte Substantive mit dem Wort "Wald"
- Buchstabe "w"
 

 

5.5.2016

Themen und Aktivitäten

Diese Stunde stand ganz im Zeichen des kommenden Muttertages. Wir haben über den Muttertag gesprochen (in Deutschland und in Tschechien) , ein Gedicht zum Muttertag gelesen und dann ein Gedicht 'gelernt', das die Kinder auch abgeschrieben haben. Dazu wurde gebastelt und dabei erzählt.

Lernziel

Die Kinder haben bereits in der Schule/ im Kindergarten etwas zum Muttertag gebastelt und geschrieben/gemalt, waren also mit dem Thema vertraut und nun ging es darum, dieses Wissen auf Deutsch zu versprachlichen.

 

28.4.2016

Themen und Aktivitäten

- Übung: Adjektive in Gegensatzpaaren (dick - dünn etc.) mit Bildmaterial

- 'Fernsehshow' mit Quizfragen

- Im Anschluß an die letzte Stunde haben wir uns wieder mit dem 'dreidimensionalen Puppenhaus' beschäftigt und haben den Wortschatz zum Thema 'Wohnen' erweitert

- Mit Hilfe eines gerasterten Arbeitsblattes (Häuser und ihre Bewohner) haben die Kinder in Paararbeit gegenseitig beschrieben, was sie sehen (also z.B. Was siehst du in dem Feld 4 D?)

Lernziel

- Wortschatzerweiterung

- In dieser Stunde gab es keine Schreibübungen, aber viele Sprechanlässe und das klappte sehr gut! Es ist schön zu sehen, wie die Kinder immer mehr 'auftauen' und dabei ganz selbstverständlich Deutsch sprechen.

 

21.4.2016

Themen und Aktivitäten

  • Erzählen und berichten: Was ist neu? Was war in der letzten Woche?
  • Wettbewerb mit ‚Fühltaschen‘:  Zwei Gruppen müssen den Inhalt ihrer Tüte ertasten und dann jeweils einen Gegenstand auf einen Zettel schreiben. Dabei dürfen nur die Gruppen untereinander kommunizieren.  Die Kinder benutzen eigenständig ihre Wörterbücher zur Kontrolle. Anschließend werden die Ergebnisse verglichen, die Ergebnisse an die Tafel geschrieben und die Tüten geöffnet.
  • Zum Schluss haben wir ein dreidimensionales Puppenhaus geöffnet und die Gegenstände/Möbel etc. im Haus benannt

Lernziel

Die Kinder sollen Gefühl  bzw. das Wahrnehmen von Dingen mit der deutschen Sprache koppeln und durch das Verschriftlichen kontextualisieren.

In eigener Sache

Bitte schauen Sie nach, ob die Kinder beim Abholen tatsächlich alles eingepackt haben. Häufig werden Federmäppchen und Hefter vergessen.

 

15.4.2016

Themen und Aktivitäten

- Begrüßung und Erzählen. Spielerischer Einstieg über ein kleines Puppenhaus und eine Figur. Thema: Bauernhof und Tiere auf dem Bauernhof. Anschließend: gemeinsames Verzehren einer Milka-Schokoladenkuh:-)

- Phonetikübung über einen sog. 'Silbenteppich' (ma, la, ta, ra etc.) und anschließende Wortbildung

- Phonetikübung: kurze und lange Vokale. Dazu ein A-Blatt, auf dem die Kinder Wörter verbinden sollten, die am Ende ein Schiff ergeben

- Wiederholungsübung: Rätsel und Selbstkontrolle mit dem Wörterbuch

Lernziel

Da die meisten Kinder tschechisch 'lautsozialisiert' sind, muss immer wieder durch Aussprachetraining die korrekte deutsche Aussprache geübt werden. Denn gerade Interferenzen in der Verlautung führen zu einem fehlerhaften Schreiben. Ein Silbenteppich beispielsweise, der zwar im Wortsinne keinen Sinn ergibt, dient der Bewußtmachung unterschiedlicher Aussprachen.

Und noch ein Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Kind nur Deutsch, wenn es auch Ihre Muttersprache ist! Es ist sinnvoll und im Sinne der bilingualen Erziehung, dass die Eltern mit ihrem Kind nur in ihrer jeweiligen Muttersprache sprechen.

 

 

7.4.2016

Themen und Aktivitäten

- Gesprächskreis: Neuigkeiten/Erlebnisse etc.

- Wiederaufnahme des Themas 'Wort und Bild' von der letzten Woche mittels eines Ratespiels (Jeder bekommt ein Wort auf den Rücken geklebt und muss durch Ja/Nein Fragen seinen Gegenstand erraten)

- Frühling: Begriffsfeld und Wortschatzarbeit

- Schreibübung/ Laufdiktat: Frühlingswörter (Biene, Blatt, Schneeglöckchen etc.)

- Phonetikübung

Weil wir nächste Woche mit der Schreibübung fortfahren möchten, habe ich sicherheitshalber die A-Blätter einbehalten.

 

31.3.2016

Themen und Aktivitäten

- Begrüßung und kurzes Bewegungsspiel 'Gymnastik' (ein Kind sagt, was die anderen machen sollen wie z.B. 'Kerze' oder 'Rad fahren'

- über Ostern und die Ferien sprechen

- Zuordnungsübung 'Gegenstand' und 'Wort' verbinden

- Lese- und Schreibübung

Lernziel

Durch die Kombination von Lesen - Zuordnen - Schreiben und das Aufzeigen von Interferenzen zwischen der deutschen und tschechischen Schriftsprache sollen die Kinder mit der Zeit ein sicheres Gefühl für die deutsche Sprache gewinnen. Dabei ist zunächst der Bild-Wort Konnex von großer Bedeutung und wird daher intensiv geübt.