Gruppe 1

Leiterin: Ramona Schulz

Altersstufe: 3-4 Jahre

Zeit: Donnerstag, 15:10 - 15:55

Konzept:

Bei den allerkleinsten kommt es vor allem auf einen spielerischen und sehr bewegungsorientierten Zugang zur Sprache an. Der Fokus beidieser Gruppe liegt auf der musikalischen Sprachförderung. Durch den spielerischen Umgang mit der Stimme wird die Artikulation gefördert,durch Lieder und szenisches Spiel auch das Sprachverständnis. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Rhythmen aktiviertzusätzlich das Sprachzentrum im Gehirn. Die gemeinsamen Stunden stehen immer unter einem Thema, das sich auch über mehrereStunden erstrecken kann und sich so weiterentwickelt. Zu Beginn und am Ende der Stunde stehen Rituallieder, die den Kindern Strukturund Sicherheit geben.

 

13. STUNDE, 8.6.2017

Auch heute beschäftigen wir uns mit Gegensätzen. Bei einem Musikstopp-Spiel setzen die Kinder unterschiedliche Bewegungsqualitäten um. Sie bewegen sich zum Beispiel schwer wie ein Elefant oder leicht wie eine Feder. Sind blitzschnell oder langsam wie eine Schnecke. Kantige Roboter erobern den Raum, nur um dann fließenden Wellen zu weichen.

Wir lernen zwei kleine Lausbuben in Gestalt von Bären kennen, die sich auch gleich in unserem Unterrichtsraum versteckt haben. Ihre Namen sind Urbo und Turbo. Sie sind die besten Freunde, obwohl sie eigentlich immer das Gegenteil vom Anderen mögen. Den Kindern fallen selber viele Beispiele ein. Nach einer lustigen und bewegten Stunde verabschieden wir uns mit unserem gewohnten Abschiedslied.

12. STUNDE, 1.6.2017

mit Roman Horák

11.STUNDE, 25.5.2017

Auch heute ist ein Gedicht Teil unserer Stunde. Das Nonsensgedicht "Die Polizei"  von Dieter Wyss gibt uns die Möglichkeit spielerisch mit Worten umzugehen. Neu beschäftigen wir uns jetzt auch mit Gegensätzen: hoch-tief / gerade-schief / dunkel-hell / langsam-schnell... Am Ende der Stunde schlüpfen Jan und Wilhelm spotan in die Rolle unserer kleinen Maus, die in der Uhr schläft und stellen den Sprechvers auch pantomimisch dar.

10. STUNDE, 18.5.2017

Neben unseren Körperteilen und den Zahlen ist heute noch einmal der Frühling mit seinem Blumenerwachen das Thema unserer Stunde. Neben unseren bekannten Texten und Liedern, die die Kinder mit großer Freude immer besser sprechen, beschäftigen wir uns heute mit einem Gedicht von Josef Guggenmos, das wir in Bewegung und Klang umsetzen. Angeregt davon, entsteht eine kleine eigene Geschichte über Robin Hood, der leider mit seinem Pfeil in den Reifen eines Polizeiautos schießt...

9. STUNDE, 11.5.2017

Auch heute beschäftigen wir uns wieder mit unserem Körper, mit Zahlen und dem Frühling. Zu den mittlerweile bekannten und mit Begeisterung ausgeführten Lieder "Kopf, Schulter, Knie und Zeh´n" und "Ich habe zwei Augen", kommen heute noch "Fünf Finger sind an meiner Hand" und Hänschen pieks" hinzu. Wir wiederholen die Entwcklung des Löwenzahns aus der letzten Stunde, betrachten nochmals die Bilder und sprechen darüber. Danach werden die Kinder selber zu Samen, die in der Erde warten bis sie wachsen - "drunten in der dunklen Erde, sitzen wir und warten still..." Zu einem Frühlingsgedicht von Josef Guggenmos malen die Kinder und bringen das Gehörte zu Papier. Abschließend besucht uns noch eine kleine Maus in unserer heutigen Stunde, die zur Freude aller letztlich aus einer Uhr springt.

8. STUNDE, 27.4.2017

Heute steht der Löwenzahn im Zentrum unserer Stunde. Pantomimisch nähern wir uns dem Thema und lernen so schon einige Wörter. Die Kinder hören den Beginn des Kinderbuches "der Löwenzahn" von Ulrike Schrott. Im Anschluss betrachten wir gemeinsam Bilder, reden über die Entwicklung des Löwenzahns und bringen die Bilder in die richtige Reihenfolge. Dabei kommt die Bewegung auch nicht zu kurz und gegen Ende der Stunde lässt sich auch unser Kuckuck wieder hören.

7. STUNDE, 20.4.2017

Nach den Osterferien knüpfen wir an unsere letzte Stunde an. Bekanntes wird wiederholt und erweitert. Die in der Bewegung erfahrenen Rhythmen werden heute auf Instrumente übertragen. Auch zieht ein neuer Vogel  in unsere Runde ein und versteckt sich aber zunächst. Dieser Kuckuck, der uns neckt lässt sich aus unterschiedlichen Richtungen vernehmen. Mal sehen, ob wir ihn in den nächsten Stunden entdecken werden....

6. STUNDE, 6.4.2017

Der April zeigt sich launisch und so lassen wir es auch in unserer Stunde regnen und singen ein Lied über den April, der macht, was er will. Die Kinder sind fasziniert von der mitgebrachten Trommel und lauschen dem Regen, der auch auf ihren Kopf prasselt. Unser kleiner Vogel spielt heute auf dem six-flat, zu dem sich die Kinder im Folgenden auch in unterschiedlichen Tempi bewegen. Drei Vogelarten liefern uns Gelegenheit zur Rhythmusschulung: der Storch, die Ente und die Schwalbe. Sie bewegen sich in festgelegten Relationen zueinander. Unser Stuhlvers bildet zusammen mit unseren Zungenbrechern diesmal den Abschluss der Stunde. Frohe Ostern uns allen und bis in zwei Wochen!

5. STUNDE, 30.3.2017

Wir bleiben bei unseren Themen Reisen und Frühling. Bei „alle Vöglein sind schon da“ sitzt diesmal ein kleiner Vogel mit einer Kalimba in unserer Kreismitte. Blumen erwachen und wachsen zu den Klängen eines Kuhhorns in die Höhe. Unser Märzlied erklingt heute zum letzten Mal, wird aber schon durch ein weiteres Frühlingslied ergänzt. In dieser Stunde reisen wir nicht bewegt durch den Raum, sondern betrachten gemeinsam Bilder, die uns in verschiedene Länder führen und Gesprächsstoff liefern. Wir lernen sogar einen Bären ohne Fell kennen, der noch dazu in einer Tüte lebt!

4. STUNDE, 23.3.2017

Zu Beginn der Stunde lassen wir wieder Körperteile verschwinden und wiederauftauchen. Neu dazu kommt ein neues Lied: Kopf, Schulter, Knie und Zeh´n. Bei unserer heutigen Reise sind die Kinder sehr einfallsreich und wir reisen zum Beispiel per Fahrrad, Autobus, Straßenbahn, U-Bahn oder Zug. Aber nicht nur Menschen begeben sich auf die Reise, sondern auch Tiere. Wir sprechen über Zugvögel und heißen sie tanzend und singend willkommen mit „alle Vöglein sind schon da“. Ein kleiner Vogel sitzt dabei jeweils in unserer Kreismitte und zwitschert und tiriliert. Es folgt noch ein Spruch über Zugvögel und Safari. Natürlich fehlen auch heute nicht unsere Zungenbrecher und unser Frühlingslied. Gemeinsam haben wir viel Spaß, die Kinder bringen sich alle mit eigenen Ideen ein und die meisten Kinder fühlen sich mittlerweile auch ohne Mamas oder Papas vollkommen wohl in der Stunde.

3. STUNDE, 16.3.2017

Heute vertiefen wir die Inhalte der letzten Stunde. Die Zungenbrecher trainieren weiter unsere Zungenbeweglichkeit und somit die Artikulation. Zu unserem Ampelspiel kommen immer weitere Fahrzeuge hinzu. Wir reisen schließlich fast bis Amerika und in Afrika gehen wir auf Löwenjagd. Zum Glück finden wir schnell genug den Weg zurück, bis der Löwe uns einholt! Da im Moment einige Kinder das Wörtchen „nichts“ entdeckt haben, verschwinden tatsächlich auch nach und nach Körperteile, die zur großen Erleichterung aber jedes Mal wiederauftauchen. Abschließend wiederholen wir unseren Stuhlspruch und lassen die Tücher zu unserem Frühlingslied fliegen.

2. STUNDE, 2.3.2017

Unsere neuen Rituallieder werden wiederholt und die Zungenbrecher in Verbindung mit Körpergesten. Ein den Kindern aus dem Wintersemester bekannter Vers zur Körperbegrüßung zeigt ihr gutes Gedächtnis - sie sprechen ihn fast selbständig. In der heutigen Stunde stehen im Folgendem Aspekte aus dem Straßenverkehr im Vordergrund. Auf spielerische Art und Weise entwickelt sich aus den Farben rot, gelb, grün die Ampel. Verschiedene Fahrzeuge halten in unsere Klasse Einzug und ein Polizist regelt den Verkehr. Nicht zuletzt stehen wir sogar mal im Stau...
 
Ein Musikstück im 7/4 Takt greift den Rhythmus eines vorgehenden Sprechverses auf und lässt sich die Kinder nochmal bewegen, bevor eine Kastanie noch von Hand zu Hand wandert. In welcher Hand ist sie jetzt nochmal versteckt...?!

1. STUNDE, 23.2.2017
 

Unser Sommersemester beginnt mit vielen bekannten und einigen neuen Gesichtern. Damit sich die neuen Kinder langsam eingewöhnen können, beschließen wir spontan eine Eltern-Mitmachstunde. Unser neues Begrüßungslied gibt uns die Möglichkeit, in alle Gesichter zu blicken und Kontakt zu einander aufzunehmen. Es folgen einige Echospiele und auch Zungenbrecher. Sie werden uns die nächste Zeit begleiten, um die Artikulation und Beweglichkeit der Zunge zu fördern.
 

Bei unserem Musikstopp-Spiel haben die Kinder die Möglichkeit sich ausgelassen zu bewegen und in den Pausen ihr Hörverständnis zu verbessern. Gestellte Fragen regen zu kleinen Konversationen an.

 
Ein Vers über einen Stuhl lässt uns zunächst verschiedene Möglichkeiten des Sitzens und auch unterschiedliche Klänge entdecken, bevor wir ihn alle gemeinsam sprechen und gestalten. Anschließend wird der Stuhl zum Basteln genutzt. Es entstehen besondere Hüte mit drei Ecken. Wir stellen fest: "mein Hut, der hat drei Ecken". Unser neues Abschlusslied greift das Zählen bis zehn auf.

Wintersemester 2016/17

8. Stunde: 19.1.2017

Auch heute spielen Tierspuren in unserer Stunde eine Rolle. Diesmal in Form einer Geschichte. Im Mittelpunkt steht das Kinderbuch von Tilde Michels und Reinhard Michl: „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Die Kinder lauschen, ergänzen und fassen zusammen, was sie verstanden haben. Darüber hinaus wiederholen wir einige unserer Lieder und Verse rund um den Winter in anderer Form. Der Schneeflocken Vers wird zum Tanz und unser Tanz zu „A, a, a, der Winter der ist da“ wird heute im Sitzkreis mit Körpergesten begleitet. Ein Bewegungsrondo zur Trommel gibt den Kinder die Möglichkeit zur Ausgelassenheit und bereitet gleichzeitig die folgende Konzentrationsphase in Form des Kinderbuches vor. Neu kommt heute noch ein kleines Lied hinzu über kleine Igel, die gerne den ganzen Winter lang schlafen – hören und fühlen stehen hier im Vordergrund.

7. Stunde: 12.1.2017

Wir bleiben weiter beim Thema „Winter“ und „Schnee“. Der Fingervers der letzten Woche „Es schneit, hurra es schneit“ wird diesmal in Bewegung umgesetzt. Watteschnüre bringen dabei den Schnee auch in unser Klassenzimmer und liefern den Kindern Bewegungsanreize. Beim anschließenden Waldspaziergang entdecken wir die unterschiedlichsten Tierspuren und kommen darüber ins Gespräch. Einige Kinder haben heute einen besonderen Bewegungsbedarf und daher bauen wir noch zusätzlich kurze Bewegungssequenzen mit ein, die wir auch mit unserem Lied „A, a, a, der Winter, der ist da“ verknüpfen; bis wir zu unserem gewohnten Stundenabschluss kommen – „Unser Spielen hat ein Ende“.

6. Stunde: 5.1.2017

Nach den Weihnachtsferien sehen wir uns nach drei Wochen das erste Mal wieder. Es wird an bereits Bekanntes angeknüpft und Neues kommt hinzu. Der Winter wird uns die nächsten Stunden beschäftigen, nachdem es jetzt auch draußen tatsächlich weiß geworden ist. Wir haben Spaß an Bewegung durch ein winterliches Musikstoppspiel. Kommen über die Ferien und den Winter ins Gespräch und lernen einen neuen Vers und ein Lied kennen. „A, a, a, der Winter der ist da“ gibt uns nicht nur die Möglichkeit zu einem Tanz, sondern auch auf spielerische Weise die Vokale zu erfahren.

5. Stunde: 8.12.2016

In der letzten Stunde vor den Weihnachtsferien sind das kalte Wetter und die Adventszeit unser Thema. Ein Lied klärt, was man machen kann, „wenn mir manchmal kalt ist…“. Es folgt ein Bewegungsspiel zur Winterkleidung, in das alle begeistert einsteigen. Es geht um Schnelligkeit und Hörverständnis! Ruhiger wird es dann wieder durch ein Fingerspiel zur Adventszeit und einigen Liedern.

4. Stunde: 24.11. 2016

Der Herbst ist da! Wie schauen die mitgebrachten Blätter aus? Wie bewegen sie sich und wie können wir die Bewegungen nachmachen? Ein Herbstlied gibt uns die Möglichkeit gemeinsam zu singen und zu tanzen und die gefundenen Bewegungen mit einzubauen. Abschließend schauen auch noch einmal schon bekannte Tiere in unser Stunde vorbei.

3. Stunde: 10.11.2016

Im Anschluss an die heutige Stunde findet der Sankt Martinsumzug statt. Daher dreht sich auch in unserer Stunde alles um Sankt Martin. Nach unserem bekannten Stundeneinstieg, tauchen wir anhand von Bildern in die Geschichte um Sankt Martin ein, singen Sankt Martinslieder und bewundern unsere Laternen für den bevorstehenden Umzug.

2. STUNDE, 3.11.2016

In dieser Stunde dreht sich noch einmal alles um Tiere. Nachdem die Kinder in der Begrüßungsrunde ihre Lieblingstiere dargestellt haben, die von den anderen erraten wurden, erfühlen die Kinder nacheinander einen verdeckten Gegenstand. Er stellt sich als Krokodil heraus, das uns zu einem bewegten Tierlied inspiriert. In unseren Klassenraum halten neben dem besagten Krokodil unter anderem auch Pferde, Gänse, Otter oder Bären Einzug. Kalles Bauernhof aus der letzten Stunde wird lebendig, bevor wir ausgewählte Tiernamen mit Körpergesten umsetzen und erkennen. Daraus entsteht abschließend eine kleine musikalische Gestaltung.

 

1. Stunde, 20.10.2016

Unsere erste gemeinsame Stunde steht unter dem Thema des Kennenlernens und der Tiere auf dem Bauernhof. Viele Kinder sind das erste Mal bei Bilingualis und daher entschließen wir uns zu einer gemeinsamen Eltern-Kind Stunde. In den nächsten Stunden wird sich zeigen, ob wir es so weiterführen oder die Eltern zu Beginn den Raum verlassen. Nach einer Phase der Wahrnehmungssensibilisierung, lernen die Kinder und die Eltern unser Begrüßungslied „singend wir grüßen“ kennen. Dem gemeinsamen Gespräch über Tiere folgt eine Bewegungsphase mit allerlei Tierbewegungen. Das Lied von „Kalles Bauernhof“ lässt ein fröhliches und abwechslungsreiches Bauernhofkonzert erklingen. Bevor wir unser Abschlusslied gemeinsam singen, erkunden wir noch unter der Führung sich abwechselnder Kinder unseren Unterrichtsraum.

 

 

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Sommersemester 2016 mit Markéta Richterová

Konzept:

Die Stunde beginnt offiziell um 15.30. Da manche Kinder noch sehr an ihren Eltern hängen, bedarf es einer kleinen Gewöhnungsphase, wo sie sich von ihren Eltern lösen und für die Stunde warm werden. Ich möchte deshalb bis 15.45 im Kreis am Boden die Kinder eins nach dem anderen begrüssen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Diese 15 Minuten besteht die Möglichkeit, dass sich die Eltern noch im Raum befinden und eventuell am Gespräch teilnehmen. Danach wäre es toll, wenn die Kinder alleine blieben.

In den Stunden ist das Rollenpielen an erster Stelle, wir spielen Alles, angefangen von klassischen Märchen über Alltagssituationen bis zum Krippenspiel. Am Anfang der Stunde bringe ich ein Thema, welches sich meistens an den aktuellen Jahreszeiten oder den vesrschiedenen Festen und Feiern (Nikolaus, Weihnachten, Fasching, Ostern...) orientiert. Je nach dem ob das Thema in Form von einem Gedicht, einem Lied oder einem erzählten Märchentext gebracht wird, es sollte mit spielerischer Lust aufgegriffen werden und bespielt werden.

Das Kinderspiel hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem Theaterspiel. Kinder können sich durch ihre Phantasie in die verschiedensten Rollen versetzten und eine bezaubernde Welt erleben, ohne dass sie dazu viele Requisiten oder Kostüme brauchen. Deshalb steht uns meistens nur ein Korb voller Tücher, Hüte und Schals zur Verfügung. Wir haben daraus bereits die Bremer Musikanten, wie auch ein tolles Piratenschiff entstehen lassen. Es macht einfach Spass.

 

 

9.Juni 2016

 

Nach unserem gewaltigen "TSCHÜÜÜÜSSS" trennten sich die Kinder problemlos von ihren Eltern und wir versammelten uns alle auf unserer grünen Decke. Wir fingen sofort von Tieren an zu sprechen, da das Thema des Sommerfestes der Carneval und die Olympischen Spiele in Rio sein werden. Rio de Janeiro hat zwar nicht viel mit unserem Deutschunterricht zu tun, aber ich habe dazu gleich ein schönes Musikbuch mit CD "Karneval der Tiere" von Marko Simsa, hervorgezaubert.

Hier eine Kostprobe auf youtube:

 

www.youtube.com/watch?v=QQJRFOrm4oY 

 

 Wir spielten ein Spiel, was unheimlich viel Spass machte. Stellten Tiere dar, mussten Tiere raten, rannten mal wild, mal auf Zehnspitzen durch den Raum, begleitet von der Musik (Karneval der Tiere).

Nachdem wir uns körperlich genug ausgetobt haben, setzten wir uns alle um einen Tisch herum und batselten bunte Masken, die Tiere darstellen sollten. Das Material war buntes Krepppapier und bunte Kleberollen, die auf durchsichtige vorgemachte Masken geklebt wurden.

Es entstand ein Hahn (Janecek), ein Papagei (David), drei Katzen (Magdalenka,Elenka, Sarah), ein Blauwahl (Sami), ein Indianervogel (Willi).

Mal sehn was wir damit auf dem Sommerfest anstellen. Auf jeden Fall können sich die Kinder die Masken nach dem Sommerfest mit nach Hause nehmen. 

 

2.Juni 2016

 

Nach dem Abschied von den Eltern und der Begrüssung spielten wir ein Bewegungsspiel mit dem Thema Verstecken. Es wurde im verschiedenen Rythmus getrommelt und dazu gesungen und die Kinder mussten sich je nach Rythmus schnell oder langsam bewegen und dann verstecken. Danach nahmen wir uns ein Buch zur Hand "Wo bist du" (Aladin Verlag) und besprachen gemeinsam ausführlich Bild für Bild. Man stellte immer die Frage "Wo bist du?" und die Kinder mussten je nach Bild antworten. "Ich bin im Fangnetz sagt der Schmetterling", "Ich bin im Mund sagt die Zunge", "Ich bin im Dunkeln sagt das Kind" usw.

Danach wurde wieder ein Spiel gespielt, mit dem Theama "Wo bist du". Alle Kinder versteckten sich unter einer Decke und eines der Kinder versteckte sich im Raum. Auf die Frage "Wo bist du?" musste es genau beschreiben, wo es ist und wurde dann ziemlich einfach gefunden.

Zum Abschluss malten wir noch Bilder und ließen uns dabei von diesem wunderschönen Buch inspirieren.

 

 

26. Mai 2016

 

An diesem Tag waren wir nur zu viert und ich musste spontan das Thema wechseln, da ich mir ein Spiel vorbereitet habe, dass mindestens 6 Kinder braucht. Nach dem Anfangsritual kamen wir alle auf unserer Decke zusammen und schliefen mal eine Runde. Jeder durfte etwas träumen. Als wir dann aus unseren Träumen aufwachten, waren wir doch sehr neugierig was jeder so geträumt hatte. Es wurde erzählt und phantasiert. Ich muss sagen, dass ich noch nie so viel Sprechstoff in meinen Stunden erlebt habe. Danach brachte ich ein wenig Bewegung in das Gespräch und wir beschlossen, dass wir uns ein Traumhaus bauen. Es wurden Tücher, Decken, Stühle und Tische als Baumaterial verwendet. Jedes Kind musste immer beschreiben was es für ein Zimmer in dem Traumhaus baut, ob es Fenster, Türen usw. hat. Als das Haus fertig war krochen alle Kinder hinein und draussen ging die Sonne unter. Sie schliefen wieder ein...bis der Hahn krähte und alle aufwachten und aus dem Haus mussten. Es etwickelte sich ein Spiel daraus, wobei man ständig aus dem Haus rannte und sich darin wieder versteckte. Zum Schluss blieben die Kinder im Haus und wurden wieder wie gewohnt von den Eltern aus dem Versteck herausgeholt.

 

 

19. Mai 2016

 

Nach dem Abschied und dem Begrüssungsritual und einem Anfangsgespräch holte ich handgemachte kleine Filztiere und Filzfiguren aus dem Waldorfkindergarten meiner Tochter heraus, und wir bauten uns eine richtige Theaterszene auf. Das Thema waren die sieben Geisslein.

Wir bauten ein Haus, einen Wald, einen Brunnen, eine Mühle, eine Schmiede...

Als alles fertig war spielte ich den Kindern die Geschichte vor, die sehr interaktiv aufgebaut war und die Kinder bestimmten den Vorgang. Da das Märchen allen gut bekannt ist, wich es auch gar nicht so sehr vom Inhalt ab : )

Danach durften die Kinder selber mit den Figuren das Stück nachspielen; wir wechselten uns in kleinen Gruppen ab, damit es auch Zuschauer gab. Zum Schluss besprachen wir noch die Erzeugung von Filz und wie solche kleinen Figuren gemacht werden. Die Stunde war sehr harmonisch und ruhig.

 

12. Mai 2016

 

Nach einem dynamischen "Tschüüüüüüsssss" begrüsstn wir uns wieder mit Polstern und einem Gespräch auf unserer grünen Picknickdecke.

Danach leitete ich das Thema auf die Frage "Wer bist du?" Die Kinder mussten sich selber beschreiben, den ganzen Namen nennen, etwas über sich erzählen... Als alle fertig waren und genug geredet haben, holte ich ein Buch heraus, diesmal "Das kleine Ich bin Ich" von Mira Lobe.

Hier ein link zum Hörbuch.

www.youtube.com/watch?v=C5VsjibZgpA

 

Wir lasen langsam die Geschichte und spielten zu jedem Tier die artspezifischen Bewegungen und sprachen in der jeweiligen Tiersprache (natürlich auf Deutsch). Wir machten Purzelbäume und verwandelten uns immer wieder in das kleine Ich bin Ich Tierchen.

Zum Schluss bauten wir aus Tüchern und aus Stühlen dieses Phantasiewesen und malten es auch auf ein Blatt Papier.

 

 

5. Mai 2016

 

Diese Stunde wurde von Sven Offner geleitet. Ich habe nur gehört, dass die Kinder eine Weltreise gemacht haben und sehr vergnügt waren.

 

 

 

28. April 2016

 

Wir verabschiedeten uns wie immer, begrüssten uns auf der Decke und das Gespräch wurde auf das Thema der Walpurgisnacht geleitet. Warum feiert man, was sind denn Hexen für Wesen, welche Art von Hexen gibt es und so weiter. Die Hexen wurden absichtlich nur im positiven Licht dargestellt, da es in der Gruppe sehr kleine und auch einige ängstliche Kinder gibt, die sich vor negativen Wesen fürchten. Die Hexe, die Kräuter sammelt und Menschen heilt, die Katzen mag und komische Hüte trägt...

Wir bauten auch einen Scheiterhaufen, jedoch sprangen wir nur durch das Feuer und besprachen, wie man so einen richtigen Hplzstappel baut, damit er auch gut brennt.

Die Kinder waren bereits aus dem Kindergarten mit dieser Thematik konfroniert worden und manche planten sogar später zum Walpurgisnachtsfeuer zu gehn.

 

Hier ein Gedicht, welches wir aber nicht gelesen haben.

 

Walpurgisnacht

Liebe Mutter, heut' Nacht heulte Regen und Wind.
"Ist heute der erste Mai, liebes Kind."
Liebe Mutter, es donnerte auf dem Brocken droben.
"Liebes Kind, es waren die Hexen oben."
Liebe Mutter, ich möcht keine Hexen sehn.
"Liebes Kind, es ist wohl schon oft geschehn."
Liebe Mutter, ob wohl im Dorf Hexen sind?
"Sie sind dir wohl näher, mein liebes Kind."
Liebe Mutter, worauf fliegen die Hexen zum Berg?
"Liebes Kind, auf dem Rauche von heissem Werg."
Liebe Mutter, worauf reiten die Hexen zum Spiel?
"Liebes Kind, sie reiten auf 'nem Besenstiel."
Liebe Mutter, ich sah gestern im Dorf viel Besen.
"Es sind auch viel Hexen auf'm Brocken gewesen."
Liebe Mutter, 's hat gestern im Schornstein geraucht.
"Liebes Kind, es hat Einer das Werg gebraucht."
Liebe Mutter, in der Nacht war dein Besen nicht zu Haus.
"Liebes Kind, so war er zum Blocksberg hinaus."
Liebe Mutter, dein Bett war leer in der Nacht.
"Deine Mutter hat oben auf dem Blocksberg gewacht."

 

 

21. April 2016

 

Nach unsrem Verabschiedungsritual liefen wir alle zu unserer grünen Picknickdecke, die Polster flogen in die Luft, die Kinder fingen sich jeder einen und setzten sich darauf. Danach verriet ich sofort das heutige Spiel, und zwar das Piratenspiel! Es musste wieder einmal kommen, die Kinder, aber vorallem die Jungs, lieben es.

Zuerst gab es ein kurzes Piratengedicht und dann fingen wir sofort mit dem Bau der Piratenschiffe (Schultische wurden umgedreht und mit diversen Tüchern und Untensielien aus unserem Kostümkorb geschmückt)

Dieses Spiel nimmt immer einen sehr dynamischen Verlauf: Schiffbau, Verkleidung und Rollenverteilung, Inselsuche, Schatzsuche, Fischfang, Seesturm...

Wir haben gottseidank keinen Schiffsbruch erlitten.

Hier das Gedicht:

 

Wir sind die wilden Meerpiraten,
wir sinnen stets auf neue Taten.
Der mit dem Holzbein, der heißt Hein,
der soll hier unser Steuermann sein.
Der Lange ist der Kapitän,
das könnt ihr an dem Hut gleich sehn.
Der Dicke hier, der kann gut kochen
den Kabeljau, den Hai und Rochen.
Der Vierte spannt die Segel fest
und klettert hoch ins Krähennest.
Der Kleinste, nein, den vergessen wir nicht.
Der hat gute Augen, schreit:"Land in Sicht!"

 

 

 

 

14. April 201621. April 2016

 


Wir verabschiedeten die Eltern wieder mit einem lauten Tschüss und unsere Stunde konnte wieder beginnen.

Das Thema war das Wetter mit all seinen Launen und Farben. Dazu erzählte ich eine Geschichte über die Erde, die vor langer, langer Zeit ganz grau war. Am Himmel wütete ein böser Sturm, der alles in Furcht versetzte. Das einzige was Farbe auf dieser Erde hatte, war der Regenbogen am Himmel. Doch der böse Sturm mochte diesen Regenbogen nicht und er schickte Hagelkörner, damit sie den Regenbogen zerstören. Doch der Regenbogen war schneller und schlüpfte unversehrt in einen Hühnerstall, wo gerade die Hähne ihre Federn kämmten. Es kam zu einem Wirbelsturm im Hühnerstall und so passierte es, dass sich die Farben des Regenbogens auf die Hähne und auf die ganze Welt verteilten....

Die Geschichte wurde sehr interaktiv gespielt, es gab viele stürmende Musikinstrumente, Wasser, Kichererbsen als Hagelkörner, buntes Krepppapier, Wind, Dunkelheit, Licht...

Inspiriert war dieses Spiel durch die Ostergeschichte von Ivan Martin Jirous, der zwar kein deutscher Schriftsteller ist, aber diese Geschichte eignet sich wunderbar um die zahlreichen Facetten von dem Phänomen Wetter, spielerisch darzustellen.

 

 

7.April 201614. April 2016

 

Nachdem die Kinder ein wenig gespielt haben, beschlossen wir, dass es nun Zeit wäre die Eltern zu verabschieden. Wir kamen alle zusammen zur Tür und riefen ein lautes "TSCHÜSS"! Danach schloss eines der Kinder die Tür und die Stunde konnte beginnen.

Wir sprachen über den Frühling und über die Natur, die aus dem Schlaf erwacht.

Jeder durfte sich eine Blume oder Pflanze ausdenken und als kleiner Samen aus der Erde schlüpfen und aufblühen (Bewegungsspiel).

Das Bewegungsspiel ging in ein Lied und in einen Tanz über und das Klassenzimmer sprühte vor Energie...

Danach setzten wir uns um einen Tisch herum und ich verteilte kleine Töpfchen und Samen. In der Mitte des Tisches streute ich einen Haufen Erde und die Kinder konnten nun ihre Samen richtig einpflanzen und mit bischen Wasser begiessen. Es gab richtig viel Dreck.

Und um der Fantasie freie Bahn zu lassen, malten die Kinder noch zum Schluss die Pflanze, die sie gespielt und gepflanzt haben auf ein Blatt Papier auf.

Ich hoffe, aus den Töpfchen wachsen bereits zu Hause ein Paar grüne Halme!

 

 

1. Lied


1.
Jetzt fängt das schöne Frühjahr an,
und alles fängt zu blühen an
auf grüner Heid und überall.

2.
Es blühen Blümlein auf dem Feld,
sie blühen weiß, blau, rot und gelb;
es gibt nichts Schön'res auf der Welt.

3.
Jetzt geh ich über Berg und Tal,
da hört man schon die Nachtigall
auf grüner Heid und überall.

 

 

2. Lied

 

1.
Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es schon bald.

2.
Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrei'n:
"Komm in die Felder, Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!"

3.
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen, ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld!

 

 

31. März 2016

 

Nach der Begrüssung im Kreis wurde das Gespräch auf das Osterfest und den Osterhasen geleitet.

Jeder hatte Raum zu erzählen, was er zu Ostern erlebt hat. Wir sprachen über die Unterschiede der verschiedenen Traditionen, was zu einer sehr lebendigen Diskussion führte.

Danach folgten einige Bewegungsspiele und Ostergedichte, die teilweise gesungen und teilweise gespielt wurden.

Erschöpft ruhten wir uns alle auf unserer grünen Decke aus und ich las eine Geschichte aus dem Buch von Janosch vor. (Text siehe unten)

Die Bilder wurden beschrieben und Fragen gestellt...

Zum Schluss erlebten wir eine fantastische Reise auf der Suche nach den Ostereiern, die wir alle mit Inbrunst aufassen.

 

1. Gedicht

Osterhäschen dort im Grase

Wackelschwänzchen, Schnuppernase.
Mit den langen braunen Ohren
Hat ein Osterei verloren.
Zwischen Blumen seh ich's liegen
Osterhäschen, kann ich's kriegen?

 

2. Gedicht

Unter'm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas.
Putzt den Bart und spitzt das Ohr
Macht ein Männchen, guckt hervor.

Springt dann fort mit einem Satz
Und ein kleiner frecher Spatz
Schaut jetzt nach, was denn dort sei.
Und was ist's? Ein Osterei!

 

3. Geschichte aus dem Buch von Janosch (deutscher Illustrator, Kinderbuchautor und Schriftsteller)

 

häschen hüpf und komm nach haus mutter schaut zum fenster raus

vater muss die zeitung lesen. sag häschen wo bist du gewesen?

ich war bei onkel florian, der ostereier malen kann.

dann ass ich klee auf einer wiese, und war bei meiner freundin liese.

aha sagt vater, alles klar.

JETZT WISSEN WIR WO HÄSCHEN WAR.

 

17. März. 2016

wird noch eingefügt!

 

25.2.2016 mit Sven Ofner

 

Herr Ofner hat zunächst im Bodenkreis die Kinder begrüßt und etwas über sich selbst erzählt. Wie er heißt, wo er wohnt, dass er eine Ehefrau und zwei Kinder hat, dass er gerne Bücher liest und wahnsinnig gerne singt. Danach kamen die Kinder reihum zu Wort und erzählten, wie sie heißen, wo sie wohnen, ob sie Geschwister haben, wie alt diese sind und auch, was sie zuhause gerne spielen oder tun. 

Nach dieser Begrüßungsrunde stimmten wir das Lied "Ich bin ein kleiner Tanzbär" an. Einige Kinder hatten sofort Lust, mitzumachen, manche eher nicht. Erst beim zweiten Lied, "Ein kleiner Pinguin", wollten dann doch noch ein paar mehr Kinder mitmachen und so watschelten wir bald gemeinsam übers imaginäre Eis und sangen das Lied. 

Zum Abschluss erzählte Herr Ofner noch eine Geschichte, "Freunde für´s Leben", bei dem ein kleiner Dinosaurier endlich das Backen lernt, sodass er ab sofort Kuchen statt seiner Freunde essen kann. Er gewinnt die kleine Maus Molo zum Freund, backt seinen allerersten Kuchen und ist glücklich und stolz, jetzt mit Molo endlich einen Freund für´s Leben gefunden zu haben. 

Die Kinder widmeten der Erzählung ihre volle Aufmerksamkeit, kamen ganz nah und konnten im Anschluss auch alle Quizfragen zur Geschichte beantworten und diese auch mit eigenen Worten wiedergeben. 

Es war eine tolle Stunde. Und das nächste Mal, am 17.3. (wegen der Ferien entfällt der Unterricht zwei Wochen lang) ist Marketa wieder da!

11. Februar 2016

 

Nach der Begrüssung und einem Bewegungsspiel wurde das Gespräch auf die Geschichte vom Rotkäpchen geleitet.

Die Geschichte wurde erzählt und gleich gespielt. Es gab einige Rotkäpchen, ein paar Grossmütter und Wölfe und einen Jäger.

Die Kinder haben sich verkleidet und ihre Rollen gut gemeistert. Der Text wurde teilweise von den Kindern selbst formuliert und teilweise nachgesprochen.

Mittendrin gab es noch ein Lied über das Rotkäpchen, geschrieben vom Traffik Theater aus Luxemburg, welches in Prag bei dem Theaterfestival der Deutschen Sprache aufgetreten ist.

"Sag Rotkäpchen wo gehst du hin, so allein, so allein 2x

Geh, zur Grossmutter Kuchen bringen durch den Wald, durch den Wald 2x

Dort im Wald sind die wilden Tiere, dort im Wald, dort im Wald  2x

Hab keine Angst vor den wilden Tieren, ich hab keine Angst, hab keine Angst

Hab keine Angst vor den wilden Tieren dort im Wald

 

 

http://www.traffiktheater.com/chaperond.html#piece

 

4. Februar 2016

 

Die Kinder wurden mittels eines Spiels mit einem Faden vernezt und durften sich dabei vorstellen. Am Ende entstand ein Spinnennetz und es wurden Fliegen aus Klebeband hineingeworfen...dann kam eine Spinne...war die echt?

Dazu ein Fingerspiel:

 

 

Imse, Wimse, Spinne, wie lang dein Faden ist!
Kam der Regen runter und der Faden riß!
Dann kam die Sonne und leckt den Regen auf.
Imse, Wimse Spinne klettert wieder 'rauf.

 

 

 

Es wurde über Spinnen gesprochen, Bewegungspiele gemacht.

Die Stunde war sehr von der Anwesenheit der Eltern und der kleinen Geschwister dominiert. Insofern kam es nicht zu der Spinnengeschichte. Deshalb gibt es sie wenigstens hier:

Spinnengeschichte

 

Gott sprach: „Es ist vollbracht, die Erde lebt jetzt – Amen!“,

als mitten in der Nacht, auch noch die Spinnen kamen.

Die Erde war schon voll, mit Pflanzen und mit Tieren!

Sie fragten: Wohin soll, das Spinnenvolk marschieren?

 

An Land war's überfüllt - mit Pferdchen, Hündchen, Kätzchen,

mit Raubgetier und Wild. - Es gab kein freies Plätzchen.

Im Wasser schwammen Hai und Walfisch um die Wette.

Da blieb kein Platz mehr frei, selbst wenn man Flossen hätte.

 

Auch in der Luft war's schwer, ein Plätzchen zu ergattern

bei diesem Hin und Her, von Fliegen, Segeln, Flattern.

Ein Spinnen-Opa sprach: „Die Welt hat Platz für jeden! –

Kommt her und macht's mir nach, wir hängen uns an Fäden.“

 

So hing an manchem Ast, an mancher Regenrinne,

auch am Antennenmast, bald Spinne neben Spinne.

Da plötzlich meldet sich, ein Spinnenmann, ein junger:

Vom Hängen kriege ich, allmählich aber Hunger.“

 

Und er begann sodann, den Ausweg zu ersinnen:

Los, Spinnen, strengt euch an, lasst uns mehr Fäden spinnen!

Zu Netzen müssen wir, die Fäden noch verweben.

Kommt dann ein Fliegentier, dann bleibt es vielleicht kleben.“

 

Seitdem geht's Fliegen schlecht, ob draußen oder drinnen:

Ein dichtes Netzgeflecht, ist Jagdrevier der Spinnen.

Die Menschen lernten diese, Fangmethode schätzen.

Und seitdem fangen sie, die Fische auch mit Netzen.

 

Und siehst du mal ein Kind, mit Netz beim Fliegen-Fangen,

dann glaub es mir: Es spinnt, wie einst die Spinnen spannen.